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01. Februar - 28. Februar 2015

Der Sternenhimmel im Februar

Eine Sternenkarte ist an dieser Stelle beigefügt, die den Sternenhimmel über Gummer am 15. Februar 2015 um 21:30 Uhr zeigt.
Sternkarten werden nicht wie eine Landkarte von oben, sondern, wie der Himmel, von unten betrachtet. Halten Sie die Karte so vor sich, dass die Markierung der Himmelsrichtung, in die Sie schauen, auf der Karte nach unten zeigt. Auf diese Weise kann man die Himmelsrichtungen auf der Karte mit denen am Himmel zur Deckung bringen und Sie auf der Karte die Sternbilder, die sich vor und über Ihnen befinden.


Sterne


Im Winter können wir sehr viele helle Sterne beobachten. Das Wintersechseck ist dabei ein besonders auffälliger Asterismus, der auf Grund der besonders hellen Sterne auch von Großstädten aus zu beobachten ist.Es besteht aus Sirius im Großen Hund, Rigel im Orion, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Pollux in den Zwillingen und Prokyon im Kleinen Hund.Sirius und Aldebaran sind übrigens sehr leicht mittels der Gürtelsterne des Orion aufzufinden: Verlängern Sie nämlich die Linie, welche die Gürtelsterne aufspannen, nach links so finden Sie Sirius, verlängern Sie sie nach rechts, so kommen Sie bei Aldebaran im Stier vorbei und landen beim Siebengestirn - den Plejaden.
 

Sternbildlegende im Februar

Das Sternbild der Zwillinge bildet ein lang gezogenes Rechteck am winterlichen Nachthimmel. Die auffällig hellen Sterne Kastor und Pollux bilden die beiden nordöstlichen Eckpunkte und sind nach den unzertrennlichen Zwillingsbrüdern aus der griechischen Mythologie benannt. Obwohl sie Zwillinge waren, hatten beide unterschiedliche Väter. Kastor wurde von einem spartanischen König gezeugt, während Pollux der Sohn des Zeus war. Daher war Kastor menschlich und sterblich, Pollux hingegen ein Halbgott und unsterblich. Zusammen erlebten die Brüder viele Abenteuer (z.B. auf der Suche nach dem goldenen Vlies zusammen mit Jason und den Argonauten). Als Kastor jedoch im Laufe eines Kampfes starb, bat Pollux seinen Vater seine Unsterblichkeit mit seinem verstorbenen Bruder teilen zu dürfen. Zeus war vom Flehen des Pollux so gerührt, dass er ihm den Wunsch gewährte weswegen sich nun beide abwechselnd im Hades oder auf dem Olymp befinden.
 

Sichtbarkeit der Planeten


Merkur: Ist erst am Ende des Monats am Morgenhimmel kurz vor Sonnenaufgang sichtbar. Allerdings befindet er sich dabei nur wenige Grade über dem Horizont, sodass ein freier Blick nach Südosten notwendig ist.

Venus: Wird zum beeindruckenden „Abendstern“ und ist kurz nach Sonnenuntergang am Südwesthimmel sichtbar.

Mars: Bleibt den gesamten Monat über am Abendhimmel am Horizont in Richtung Südwesten sichtbar.

Jupiter: Der Februar eignet sich optimal, um Jupiter zu beobachten. Der Gasriese befindet sich in Opposition zur Erde und ist die gesamt Nacht über am Nachthimmel zu beobachten. Im Laufe der Nacht bewegt er sich - scheinbar - von Ost nach West.

Saturn: Ist zu Monatsbeginn ab ca. 3:30 Uhr in südöstlicher Richtung blickend zu erkennen und bleibt bis zum Sonnenaufgang sichtbar. Im Laufe des Monats verfrüht sich sein Aufgang stetig, sodass er Ende des Monats bereits ab ca. 1:30 Uhr in Horizontnähe zu erkennen ist.
 

Mondphasen


4. Februar: Vollmond im Sternbild Krebs
12. Februar: Letztes Viertel im Sternbild Waage
19. Februar: Neumond im Sternbild Wassermann
25. Februar: Erstes Viertel im Sternbild Stier
 

Himmelsereignisse im Februar


1. Februar 2015: Venus hält sich gegen 18 Uhr in nur 0.8 Grad Entfernung von Neptun auf. Mit einem kleinen Teleskop sollte Neptun zu erkennen sein.
22. Februar 2015: Venus und Mars halten sich am Abendhimmel in nur 0.4 Grad Entfernung voneinander auf.

Die Raumsonde „Dawn“ fliegt zur Zeit zum Zwergplaneten „Ceres“, den sie voraussichtlich am 6. März erreichen wird. Im Laufe der nächsten Wochen ist mit immer besseren und detailreicheren Bildern des Zwergplaneten zu rechnen. Unter diesem Link finden Sie stets die neuesten Aufnahmen: http://dawn.jpl.nasa.gov/news/


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